Assassin’s Creed Origins: Gähn wie ein Ägypter

In Zeiten vermehrter Burnout-Erkrankungen ist es besonders wichtig, auf seinen Körper zu hören. Aus diesem Grunde habe ich es sehr begrüßt, dass sich Assassin’s Creed im vergangenen Jahr ein wohlverdientes und dringend notwendiges Sabbatical gegönnt hat, um wieder zu Kräften zu kommen. Ein überfälliger Schritt, wirkte die Reihe doch bereits zu Unity-Zeiten abgekämpft, fahrig und zunehmend überfordert von der eigenen Anspruchshaltung. Zurückgekehrt ist sie nun als Assassin’s Creed Origins, einer Rückbesinnung auf die alten Stärken. Frisch erholt und wieder richtig motiviert. Kolleginnen und Kollegen kommen ins Büro geströmt und umarmen sie ganz herzlich. In ihren müden Augen glimmt die Bewunderung für den Mut und die Kraft, die das Eingeständnis der eigenen Verwundbarkeit umwehen. Ein Neuanfang, der sich gut anfühlt. Bis die Erkenntnis eintritt, dass man gerade in denselben Job zurückgekehrt ist, der überhaupt erst zu diesem kritischen Erschöpfungszustand geführt hat.

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