The Legend of Zelda – Breath of the Wild: Zwischentöne

Manchmal erzeugen ausgerechnet jene Worte die größte Wirkung, die ungesagt bleiben. Link hat deshalb keinen Twitter-Account und postet auch keine Urlaubsfotos auf Insta. Er ist kein Selbstdarsteller, sondern Projektionsfläche für die schwindende Hoffnung der Bevölkerung Hyrules, die unter 100 Jahren Schreckensherrschaft zermürbt ihrem tristen Alltag nachgeht. Er ist der gute Freund, der immer zuhört. Ein Freund, der einem erst durch seine Abwesenheit begreifbar macht, dass man selbst eigentlich gar nichts von ihm weiß. Weiterlesen

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Inside: Außer Kontrolle

Die gleißenden Lichtkegel der Taschenlampen durchfluten das Buschwerk. Ziellos, fast panisch schwenken sie hin und her, unwissend, was sie eigentlich erleuchten sollen. Sie folgen nur der Angst ihrer Träger, die nach etwas jagen, das selbst vor markerschütternder Furcht rot glimmt und quiekt. Es ist eine undurchsichtige Szene, deren Intensität den Körper des fünfjährigen Jungen erstarren lässt, der ihr unbegleitet beiwohnt. Knapp 28 Jahre später erinnert sich dieser Junge an die Taschenlampen, an das rote Glimmen und das Quieken. Er erinnert sich an die Furcht, die ihn vor dem Fernseher erstarren ließ. Er erinnert sich daran, wie allein und überfordert er in diesem Moment war, aber auch, wie fasziniert von der Unheimlichkeit seiner Emotionen.

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